Project: KI  - Erfolg mit Künstlicher Intelligenz im Unternehmen

Project: KI - Erfolg mit Künstlicher Intelligenz im Unternehmen

KI im Unternehmen. Führung, Verantwortung, Entscheidungen im Mittelstand.

Transkript

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00:00:00: Heute gibt's mal eine unangenehme Frage am Anfang.

00:00:03: Du willst einen KI-Agenten einsetzen oder du denkst zumindest ernsthaft darüber nach?

00:00:07: Gut, das ist der richtige Gedanke zur richtigen Zeit – no judgment!

00:00:11: Aber wenn ich dich jetzt fragen würde… Also tiefgehend.

00:00:15: Warum genau?

00:00:17: Was soll dieser Agent tun?

00:00:19: Welches konkrete Problem soll er lösen?

00:00:21: Welcher Prozess kostet dein Team heute?

00:00:23: wieviel Stunden pro Woche?

00:00:25: und wäre das der erste den du

00:00:27: automatisierst?!

00:00:29: Wie viele von den Fragen kannst du gerade beantworten?

00:00:32: Nicht als Absichtserklärung, nicht als grobe Richtung sondern konkret in Zahlen mit einem klaren Prozessner.

00:00:38: Ich frage das nicht um dich zu testen.

00:00:40: ich frage dass weil genau die Fragen sind die die meisten Unternehmen überspringen.

00:00:46: Die hauen direkt rein in die Tulauswahl, direkt in den ersten Ferrosuch, direkt rein alle erste Enttäuschungen und dann heißt es KI funktioniert bei uns nicht.

00:00:56: Nup!

00:00:57: Die Vorbereitung hat nicht funktioniert.

00:00:59: War nie das Problem.

00:01:02: Heute reden wir darüber, was du wirklich wissen solltest bevor du deinen ersten Agenten baust.

00:01:06: Nicht als Bremse sondern damit du beim ersten mal nicht von vorne anfangen musst.

00:01:10: Los geht's!

00:01:11: Willkommen bei Projekt KI im Podcast für Unternehmer und Führungskräfte die KI nicht nur einführen, sondern verantworten.

00:01:18: Hier gibt es keine Technikromantik, keine eierlegende Wollmichsau, sondern klare Ansagen interessante Interviews funktionierende Systeme Und Führung, die Verantwortung nicht an KI abgibt.

00:01:29: Ich bin Olga Reyes-Busch, KI-Strategien und hier mit Klartext

00:01:33: geredet.".

00:01:36: Die teuerste Frage ist DIE, die niemand stellt!

00:01:40: Es gibt eine Zahl aus Unternehmensberatungen, die mich jetzt schon ein bisschen länger beschäftigen.

00:01:45: Siebzig bis fünfhundertsig Prozent aller KI-Projekte scheitern – nicht nach Jahren oft schon nach wenigen Monaten und ich weil die Technologie nicht funktioniert hätte sondern weil eigentlich niemand vorher die richtigen Fragen gestellt hat.

00:01:59: Das ist jetzt nicht meine persönliche Meinung, sondern das sind Zahlen von BCG, McKinsey und S&P Global.

00:02:06: Aber die Frage ist natürlich jetzt was sind denn die richtungen Fragen?

00:02:10: Ich versuche dir heute drei am häufigsten drei Einstiegsfehler zu zeigen, die ich in der Praxis sehe.

00:02:17: Nicht nennen sie bewusst Fehler, nicht Missverständnisse, nicht Lernfelder – Fehler!

00:02:22: Weil Sie vermeidbar sind.

00:02:24: Fehler Nummer eins Der Agent als Lösung ohne Problem.

00:02:28: Wir wollen KI-Agenten einsetzen, das vielleicht regelmäßig und dann frage ich für was?

00:02:32: Und dann kommt mehr zur Prozessoptimierung und dann frag' ich welchen Prozess.

00:02:38: Das wird ja meistens auch still weil keiner eine Ahnung hat was für Prozesse man mit KI abbilden kann.

00:02:46: aber überhaupt ein Prozess vorzuschlagen fällt den meisten schon richtig schwer.

00:02:51: Ein KI-Agent Entschuldige, dass ich deine Träume platzen lasse ist kein Allheilmittel.

00:02:57: Dass du ins Unternehmen schüttest und das dann von selbst wirkt – das ein Werkzeug für eine ganz spezifische Aufgabe!

00:03:03: Wer die Aufgabe nicht kennt kann das Werkzeug nicht sinnvoll einsetzen.

00:03:07: Egal wie gut es ist.

00:03:08: Fehler Nummer zwei?

00:03:10: Der Agent als IT-Projekt.

00:03:12: Viele Unternehmen übergeben KI-Projekte gerne an die IT Abteilung oder an externe Entwickler und wundern sich warum das Ergebnis am Alltag der Mitarbeitenden vorbei geht.

00:03:23: Ich sage nur noch mal KI-Architekt.

00:03:25: Ein KI-Agent, der nicht von den Menschen akzeptiert wird die ihn täglich nutzen sollen ist kein Fortschritt das ein verdammt teures Experiment dass irgendwann viel beerdigt wird.

00:03:35: ich habe solche Projekte begleitet und weiß wie wichtig es ist die Menschen mitzunehmen.

00:03:41: Es harbert nicht am tules Harpert an den Menschen.

00:03:45: Technologie und Menschen müssen zusammen gedacht werden Von Anfang an.

00:03:48: nicht die Technik zuerst um die Menschen als Nachgedanke.

00:03:52: Der dritte Fehler Der Agent als Einmalmaßnahme.

00:03:56: Wir lassen ihn einmal bauen und dann läuft er.

00:03:59: Unglaubt mir, KI-Agenten können wahnsinnig teuer sein!

00:04:05: Aber der läuft da nicht?

00:04:06: Und KI erkennt es.

00:04:07: kein Möbelstück dass man aufstellt und dann vergisst das braucht Pflege, Anpassung oder im besten Fall jemandem im Haus der ihn weiterentwickelt wenn sich nämlich deine Prozesse verändern.

00:04:18: Du willst ja nicht so jemand haben wo du für den nicht nur noch Geld hinterher schmeißt.

00:04:22: Das ist der Kern der heutigen Folge.

00:04:24: Wer diese drei Fehler kennt, bevor er anfängt spart sich sechs Monate umweg mindestens.

00:04:30: Was brauchst du wirklich, bevor der erste Agent gebaut wird?

00:04:33: Als erstes eine Prozessliste mit Zeitkosten – nicht abstrakt konkret!

00:04:38: Welche bei dir wiederkehrenden Aufgaben kosten dein Team oder dich selber?

00:04:43: wie viele Stunden pro Woche nicht geschätzt gemessen und eigentlich ehrlich eingeschätzt?

00:04:51: Termine koordinieren drei Stunden pro Anfragen vorqualifizieren fünf Stunden.

00:04:57: Planerdokumentation erstellen zwei Stunden, so als Beispiel.

00:05:01: Das ist kein Ergarnis am Anfang sondern das ist die Liste, das ist dein Agenten-Backlog, das is nicht die Aufgabe deiner IT, dass es nicht die Aufgabe eines Beraters, das eine reine klassische Unternehmerfrage und sie dauert dreißig Minuten wenn du sie ernst hast.

00:05:21: Das Zweite ist dann die Klarheit darüber wer im Haus überhaupt Verantwortung kriegt.

00:05:26: Ein KI-Agent braucht einen Menschen dahinter, der ihn verfehlt.

00:05:30: Der ihn pflegt, der ihm weiterentwickelt und wer ihn im Zweifelsfall auch mal korrigiert.

00:05:36: Das nicht zwingt das man dafür in ihr T-Studium brauchen!

00:05:40: Ich bitte nämlich Menschen in Deutschland nehmen zu genau diesen Profil aus was ich ein InhausKI Architekt nenne.

00:05:47: Jemand mit Freude am Thema, Mit Verständnis für die eigenen Betriebsprozesse und mit der Bereitschaft Verantwortung zu tragen.

00:05:54: Das Wissen bleibt dann nicht bei mir oder einem externen Dienstleister, sondern das bleibt dann bei dir in deinem Unternehmen.

00:06:01: Und das ist das Geniale und ich halte mich da gerne!

00:06:04: Wie du weißt, komme ich aus der Pädagogik an Maria Montessori, hilf es ihnen selbst zu tun.

00:06:09: Finden viele Agenturen total doof weil wo bleibt deren Geld?

00:06:13: Aber im Grunde genommen wird es so schnell sich weiterentwickeln und ihr müsst mit der Zeit gehen.

00:06:19: also die werden sich irgendwann selber entwickeln brauchen wir ja nicht darüber diskutieren.

00:06:22: Und das Dritte ist aber auch ein Grundverständnis für deine Grenzen.

00:06:26: Was kann ein KI-Agent heute wirklich und was kann er nämlich nicht?

00:06:30: Er kann Aufgaben ausführen, die klar definiert sind und nach einem Muster funktionieren.

00:06:34: Er kann rund um die Uhr arbeiten ohne Fehler durch Müdigkeit!

00:06:37: Er kann dokumentieren, koordinieren, kommunizieren – nach deinen Vorgaben.

00:06:41: Was er nicht kann, ist Urteilen, Empathie zeigen wenn es wirklich darauf ankommt, Verantwortung tragen für Entscheidungen, die Konsequenzen haben.

00:06:49: Das bleibt beim Menschen immer Das versteht, setzt Agenten an der richtigen Stelle ein und überfrachtet sie nicht mit Erwartungen die sie dann wieder strukturell nicht erfüllen können.

00:07:05: Und noch so einen Wort zu einem Thema das ich in der Folge bewusst kurz halte aber nicht weglasse – das ist nämlich der rechtliche Rahmen!

00:07:15: Er schreibt vor, dass alle Personen in einem Unternehmen die KI-Systeme einsetzen und ein ausreichendes Maß an KI Kompetenz nachweisen können.

00:07:22: Und da reden wir auch von ChatGPT den jemand heimlich benutzt – das ist keine theoretische Bedrohung, das ist geltenes Recht.

00:07:28: wer Agenten einführt ohne dass das Team auf diesem Stand zu haben baut auf unsichem Boden.

00:07:39: Es ist keine Panikmache, das einfach ein Kontext in dem du heute baust.

00:07:45: Den viele aber einfach vergessen.

00:07:48: und okay ich weiß die Abmannwelle ist noch nicht da, aber ist ja längst doch nicht!

00:07:52: Ich hätte es euch nicht erzählt.

00:07:55: Und dann brauchst man richtiges Fundament wie beim Hausbau.

00:08:00: Die Unternehmen mit KI-Agenten wirklich voran können haben nicht die beste Technologie.

00:08:04: Wie haben sie?

00:08:05: Klasse Vorbereitung drei Pinzipien die das in der Praxis ausmacht.

00:08:09: Das erste fangen wir den langweiligsten Prozess an Nicht mit dem spannendsten.

00:08:15: Die Versuchung ist immer, mit dem großen sichtbaren beeindruckenden Anwendungsfall zu starten.

00:08:19: Der KI-Agent der Kundengespräche führt, der Agent der Angebote schreibt fang nicht dort an, fang mit dem Prozess an, der heute niemanden begeistert weil er einfach nur nervt, weil er repetitiv ist.

00:08:31: Repetitiv sorry!

00:08:33: Vorhersehbar Zeitfressen, Terminkoordination, Standardanfragen Dokumentation.

00:08:39: und warum gehen wir wieder zum Zoo Menschen?

00:08:42: Weil das Die Wins sind, die schnell kommen und schnelle Wins schaffen Vertrauen im Team in der Führung und in die Technologie.

00:08:52: Und Prinzip zwei – Dokumentiere bevor du automatisiert ist!

00:08:55: Bevor du irgendein Prozess einem KI-Agenten übergibst musst Du ihn selbst verstehen vollständig in Schritten mit ein paar Ausnahmen.

00:09:03: Was passiert wenn ein Kunde etwas Ungewöhnliches fragt?

00:09:06: Was passiert, wenn eine Buchung nicht aufgeht?

00:09:08: Was sind die Fälle, die nicht im Standardablauf stehen?

00:09:11: Ein Agent kann nämlich nur so gut sein wie die Dokumentation, die ihm jetzt zugrunde liegt.

00:09:15: Er muss ja irgendwas haben, womit er arbeiten kann.

00:09:17: Wenn das überspringt hast du automatisch Chaos und bist schon schneller nur.

00:09:23: Und dann?

00:09:25: Mein drittes Prinzip ist Plane den Übergabepunkt.

00:09:28: Jeder AKI-Agent braucht einen definierten Moment an dem ein Mensch übernimmt – Human in the Loop nicht als Absicherung weil man dem Agent nicht traut sondern weil es diese Situation gibt für die er strukturell nicht zuständig ist.

00:09:43: Wer diesen Übergabepunkt nicht definiert, bemerkt irgendwann das der Agent in einer Situation weitergemacht hat, in der er hätte übergeben sollen und dass es dem Moment der Vertrauen kostet intern um noch was viel viel viel schlimmer ist bei deinem Kunden.

00:09:57: Die drei Prinzipien klingen super simpel sind sie ja auch aber in der Praxis werden fast immer übersprungen weil alle ganz schnell loswerden wollen und den mega super Unicorn Effekt haben wollen.

00:10:12: Wenn du tiefer einsteigen willst, gerade in Claude, komm in meine Community.

00:10:16: Da arbeiten mir solche Dinge immer gerne mal durch – nicht theoretisch sondern an echten Prozessen und live!

00:10:22: Aber du weißt kleine Aufgabe?

00:10:24: Nimm die dreißig Minuten nicht mehr und schreib drei Prozesse auf, die dich oder wenn du Solo-Printer bist oder dein Team jede Woche Zeit kosten ohne dass dabei irgendjemand richtig Freude hat.

00:10:35: Nicht die kompliziertesten Ausnahmen, die normalen, die immer wieder kommen vorhersehbare Abläufe Für jeden dieser drei Prozesse eine Zahl dahinter, wieviel Stunden pro Woche.

00:10:45: Obgeschätzt ist völlig in Ordnung!

00:10:48: Das ist dein Agent Backlog.

00:10:50: Das ist der Startpunkt – nicht ein Tool, nicht ein Budget, nicht eine externe Anbieter, eine handgeschriebene Liste.

00:10:56: okay auch gerne digital mit drei Einträgen und Zahlen dahinter.

00:11:01: Wer das hat, hat mehr als achtzig Prozent der Unternehmen gerade über KI reden.

00:11:07: Wenn du nach der Liste weißt wo du anfangen willst aber nicht weiß wie, melde dich gerne.

00:11:11: Du erwischt mich auf ganz, ganz vielen Kanälen.

00:11:17: Denke mal dran – siebzig bis fünfundachtzig Prozent Scheitern nicht weil KI nicht funktioniert sondern weil die Vorbereitung gefehlt hat.

00:11:24: du hörst diesen Podcast?

00:11:26: Du hast jetzt diese Vorbereitungen!

00:11:28: Was du daraus machst das liegt einzig und allein bei dir.

00:11:33: Ich sage wie immer Danke fürs Zuhören.

00:11:35: ich meine es ganz ernst dass du dir diese Zeit genommen hast.

00:11:38: In einem alltagvoller Ablenkung ist Aufmerksamkeit das wertvollste, dass du mir schenkst.

00:11:44: Wir hören uns in der nächsten Folge.

00:11:45: Bis dann!

00:11:45: Bleib neugierig und hör niemals auf zu denken.

Über diesen Podcast

Project: KI ist ein Podcast für Menschen im Unternehmen, die Verantwortung tragen.
Für Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte in KMU, die Künstliche Intelligenz nicht ausprobieren, sondern bewusst einführen, steuern und vertreten wollen.

Hier geht es um KI im echten Unternehmensalltag.
Nicht um Tempo oder Trends, sondern um Entscheidungen, die tragen – für das Unternehmen und für die Menschen darin.

Project: KI zeigt, wie KI so ins Unternehmen kommt, dass sie wirkt und das Zeit gespart wird, ohne Menschen zu überfordern.
Das Mitarbeitende mitgehen, statt innerlich auszusteigen und, dass echter Return on Invest entsteht – durch Struktur, Klarheit, Führung und Menschlichkeit.

KI ist hier kein Technikprojekt, sondern ein Organisations- und People-Thema.
Es geht um Verantwortung, Zuständigkeiten und um Empathie in Veränderungsprozessen.

Project: KI steht für individuelle KI-Lösungen statt Werkzeuge von der Stange.

Jedes Unternehmen bringt eigene Strukturen, Menschen und Realität mit – und genau daran muss sich KI orientieren, nicht umgekehrt.

Project: KI verbindet unternehmerisches Denken mit technischer Tiefe und einem klaren Blick auf die Mitarbeitenden.

EU-AI-Act-konform, praxisnah und nah am Menschen.

Mit dem Anspruch, Wissen zu sichern, Qualität zu halten und Entscheidungen dauerhaft besser zu machen.

Host: Olga Reyes-Busch
Gründerin & CEO der HeadUpHigh GmbH – Beratung für verantwortungsvolle KI-Einführung im Mittelstand
www.headuphigh.de

von und mit Olga Reyes-Busch

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